Beispiele aus dem Berichtsheft

Das sind echte Ergebnisse: Die Stichpunkte gingen an den Berichtshelfer-Server, mit Standard-Schreibstil und ohne frühere Einträge; der Bericht steht hier unverändert. Die gewählte Länge ist eine Obergrenze. Bei wenigen Stichpunkten ist die KI angewiesen, kürzer zu schreiben, statt etwas dazuzuerfinden. Prüfen solltest du jeden Text trotzdem.

Beispiel 1Länge „Kurz“ · etwa 20–40 Wörter

Stichpunkte

  • Angebote von drei Lieferanten für Toner verglichen
  • Bestellung beim günstigsten ausgelöst

Bericht

Heute habe ich die Angebote von drei Lieferanten für Toner verglichen und die Bestellung beim günstigsten Anbieter ausgelöst.

Mit Berichtshelfer formuliert am , unverändert. Profil: Kaufmann für Büromanagement, 2. Ausbildungsjahr.

Beispiel 2Länge „Mittel“ · etwa 40–70 Wörter

Stichpunkte

  • Kundenanfrage per Mail beantwortet
  • Angebot im ERP-System erstellt
  • Rechnungen für Oktober geschrieben
  • Zahlungseingänge mit offenen Posten abgeglichen

Bericht

Heute habe ich eine Kundenanfrage per Mail beantwortet und ein Angebot im ERP-System erstellt. Außerdem habe ich die Rechnungen für Oktober geschrieben und die Zahlungseingänge mit den offenen Posten abgeglichen.

Mit Berichtshelfer formuliert am , unverändert. Profil: Kaufmann für Büromanagement, 2. Ausbildungsjahr.

Beispiel 3Länge „Lang“ · etwa 70–120 Wörter

Stichpunkte

  • Posteingang bearbeitet und eingescannt
  • Reisekostenabrechnung für zwei Kollegen vorbereitet
  • Urlaubsanträge ins Personalsystem eingetragen
  • Raum und Catering für das Teammeeting am Donnerstag gebucht
  • Nachmittags Unterweisung zum Datenschutz bei Personalakten

Bericht

Heute habe ich den Posteingang bearbeitet und die Dokumente eingescannt. Außerdem habe ich die Reisekostenabrechnung für zwei Kollegen vorbereitet und die Urlaubsanträge ins Personalsystem eingetragen. Für das Teammeeting am Donnerstag habe ich den Raum und das Catering gebucht. Am Nachmittag fand eine Unterweisung zum Datenschutz bei Personalakten statt.

Mit Berichtshelfer formuliert am , unverändert. Profil: Kaufmann für Büromanagement, 2. Ausbildungsjahr.

Typische Tätigkeiten

Stoff für deine Stichpunkte, nach dem Ausbildungsrahmenplan – Belege unter Quellen.

  • Post ein- und ausgehend bearbeiten, Dokumente ablegen und Aufbewahrungsfristen beachten
  • Briefe und E-Mails formulieren, Tabellen und Präsentationen erstellen
  • Termine planen und koordinieren, Besprechungen vor- und nachbereiten
  • Kundinnen und Kunden Auskunft geben, Anfragen und Aufträge bearbeiten
  • Rechnungen und Begleitdokumente erstellen, Reklamationen bearbeiten
  • Angebote einholen und vergleichen, Bestellungen auslösen, Liefertermine überwachen
  • Büromaterial planen, beschaffen und verwalten
  • Personaleinsatzplanung unterstützen, Reisekostenabrechnungen vorbereiten
  • Belege prüfen und zuordnen, Zahlungen vorbereiten
  • Bei Projekten mitwirken

Der Beruf in Kürze

Kaufleute für Büromanagement arbeiten laut BIBB in Unternehmen und Betrieben unterschiedlicher Größe, in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst. Die Ausbildung dauert drei Jahre; seit dem 1. August 2025 gilt dafür eine neue Ausbildungsverordnung.

Alle lernen dieselben Grundlagen: Büroabläufe organisieren, Informationen verarbeiten, Termine koordinieren, Kundenbeziehungen gestalten, Aufträge bearbeiten, Material beschaffen, personalbezogene Aufgaben übernehmen und kaufmännisch steuern. Dazu kommen zwei Wahlqualifikationen, die in deinem Ausbildungsvertrag stehen.

Die Abschlussprüfung hat zwei Teile. Teil 1, „Informationstechnisches Büromanagement“, soll im vierten Ausbildungshalbjahr stattfinden. Teil 2 am Ende der Ausbildung umfasst „Kundenbeziehungsprozesse“, die „Fachaufgabe in der Wahlqualifikation“ und „Wirtschafts- und Sozialkunde“.

Was ins Berichtsheft gehört

Die Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses vom 1. September 2020 beschreibt, was in einem Ausbildungsnachweis stehen soll – für alle Berufe, also auch für deinen. Jedes Blatt trägt deinen Namen, das Ausbildungsjahr und den Berichtszeitraum. Festgehalten werden:

  • deine betrieblichen Tätigkeiten,
  • außerdem Unterweisungen, betrieblicher Unterricht und Schulungen (im Wochenmuster der Empfehlung in eigenen Feldern),
  • die Themen der Berufsschule,
  • und möglichst die Dauer der Tätigkeiten.

Kammern können das konkreter regeln. Die IHK Nürnberg etwa nennt für elektronisch geführte Nachweise in kaufmännischen Berufen genau diese Dreiteilung – betriebliche Tätigkeit, Unterweisungen und Schulungen, Berufsschule – und die Stunden je betrieblicher Tätigkeit. Was bei dir gilt, erfährst du bei deinem Betrieb oder deiner IHK.

Mehr zu Gesetz, Form und Unterschrift steht im Ratgeber Berichtsheft schreiben.

Tipps fürs Berichtsheft im Büro

Nenn die Unterlage. „Büroarbeiten erledigt“ sagt wenig. „Angebote von drei Lieferanten verglichen und die Bestellung ausgelöst“ zeigt, was du kannst.

Nutz die Fachbegriffe aus deinem Alltag. Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, Offene-Posten-Liste, Reisekostenabrechnung: Solche Begriffe stehen so auch im Ausbildungsrahmenplan.

Schreib Unterweisungen mit auf. Eine Schulung zum Datenschutz oder eine Einweisung in ein neues Programm gehört ins Berichtsheft – kennzeichne sie, z. B. „Unterweisung: Datenschutz“. Verlangt dein Betrieb getrennte Felder, klär vorher, ob dein Blatt passt.

Behalte deine Wahlqualifikationen im Blick. Notier größere Aufgaben daraus so, dass du später noch nachvollziehen kannst, was du gemacht hast. Das hilft dir, falls du für die Abschlussprüfung einen Report schreibst.

Lass Namen weg. Kundennamen und Personaldaten gehören nicht ins Berichtsheft; „eine Kundenanfrage beantwortet“ reicht.

So hilft dir Berichtshelfer

Du tippst deine Stichpunkte in die App, wählst die Länge, und Berichtshelfer formuliert daraus einen Bericht. Für die Formulierung gehen deine Stichpunkte, Beruf, Lehrjahr, Schreibstil und als Kontext deine Einträge der letzten Tage an den Berichtshelfer-Server und an OpenAI; Name, Betrieb und Ausbilder schickt die App dafür nicht mit. Den Text prüfst und änderst du direkt in der App. Speichern ohne KI geht immer.

Für deine Wochen exportierst du ein PDF: pro Woche ein Nachweis im A4-Format mit Name, Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und Zeitraum, deinen Einträgen in der Spalte „Ausgeführte Arbeiten, Unterweisungen, betrieblicher Unterricht“, einer Stundenspalte, dem Kasten „Berufsschule – Themen des Unterrichts“ und Unterschriftslinien für dich und deine Ausbilderin oder deinen Ausbilder.

Gut zu wissen: Auf dem Blatt stehen Tätigkeiten und Unterweisungen in einer gemeinsamen Spalte, Stunden und Berufsschulthemen trägst du von Hand ein. Verlangt deine Kammer oder dein Betrieb eine Dreiteilung, klär vorher, ob das Blatt so passt.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Büromanagement?

Drei Jahre (§ 2 der Ausbildungsverordnung). Seit dem 1. August 2025 gilt eine neue Verordnung vom 25. Februar 2025; sie hat die Fassung von 2013 abgelöst.

Welche Wahlqualifikationen gibt es?

Die Verordnung nennt zehn, von denen zwei im Ausbildungsvertrag festgelegt werden: Auftragsprozess steuern; Instrumente der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle nutzen; kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen gestalten und umsetzen; Einkauf und Logistikprozesse planen, koordinieren und durchführen; Marketing- und Vertriebsaktivitäten mitgestalten; personalwirtschaftliche Prozesse umsetzen; Assistenzaufgaben übernehmen; Öffentlichkeitsarbeit gestalten und Aufgaben des Veranstaltungsmanagements übernehmen; Aufgaben der Verwaltung wahrnehmen und Recht anwenden; Haushaltsmittel planen und bewirtschaften (§ 4 Abs. 3).

Muss ich das Berichtsheft täglich oder wöchentlich schreiben?

Beides ist möglich: Die BIBB-Empfehlung nennt tägliche oder wöchentliche Nachweise, etwa eine DIN-A4-Seite pro Woche. Was bei dir gilt, sagt dir dein Betrieb. Ob du schriftlich oder elektronisch schreibst, steht in deinem Ausbildungsvertrag (§ 11 BBiG).

Darf ich Namen von Kunden oder Kollegen ins Berichtsheft schreiben?

Besser nicht. Dein Berichtsheft lesen auch andere: dein Betrieb, unter Umständen die Berufsschule oder der Prüfungsausschuss. Für die Tätigkeit reicht meist „eine Kundenanfrage beantwortet“. Berichtshelfer ist angewiesen, Daten anderer Personen nur allgemein zu übernehmen – prüfen musst du den Text trotzdem.

Hilft mir das Berichtsheft bei der Abschlussprüfung?

Bewertet wird es in der Prüfung nicht, vorgelegt haben musst du es aber: Das ist eine Voraussetzung für die Zulassung (§ 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG). Für den Prüfungsbereich „Fachaufgabe in der Wahlqualifikation“ gibt es zwei Varianten; welche gilt, teilt dein Betrieb mit der Prüfungsanmeldung mit. Bei der Report-Variante schreibst du zu jeder deiner beiden Wahlqualifikationen einen höchstens dreiseitigen Report über eine komplexe Fachaufgabe, die du im Betrieb durchgeführt hast (§ 13 der Ausbildungsverordnung). Gut geführte Einträge helfen dir, dich an solche Aufgaben zu erinnern.

Quellen

  1. Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung (BüroMKfAusbV) vom 25. Februar 2025 gesetze-im-internet.de, abgerufen am
  2. BIBB: Kaufmann für Büromanagement/Kauffrau für Büromanagement (Ausbildung) bibb.de, abgerufen am
  3. Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses vom 1. September 2020 für das Führen von Ausbildungsnachweisen bibb.de, abgerufen am
  4. IHK Nürnberg: Führen von Ausbildungsnachweisen (Kriterien für elektronische Nachweise) ihk-nuernberg.de, abgerufen am
  5. Berufsbildungsgesetz (BBiG), § 11: Vertragsabfassung gesetze-im-internet.de, abgerufen am
  6. Berufsbildungsgesetz (BBiG), § 43: Zulassung zur Abschlussprüfung gesetze-im-internet.de, abgerufen am

Aktualisiert:

Stichpunkte rein. Bericht raus.

Berichtshelfer ist eine App für Azubis: Sie formuliert aus Stichpunkten mit KI Berichtsheft-Einträge und exportiert sie als Ausbildungsnachweis-PDF.

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